26. Januar, 10:19 Uhr gepostet von Tom Bisher war's eigentlich immer umgekehrt: Sanyo kündigt eine neue Brennergeneration an, Plextor zieht einige Tage oder Wochen später nach und bringt ein Produkt mit sehr ähnlichen Features. Verwunderlich ist das nicht, schließlich verwendet Plextor Chipsätze von Sanyo; daß der Hersteller eines Chipsatzes zuerst mit einem passenden Produkt auf dem Markt ist, klingt plausibel.
Aber dieses Mal ist es anders... Plextor hat bereits für Ende Februar mit dem PX-W4012TA einen 40fach-Brenner angekündigt. Nun kündigt Sanyo ebenfalls einen 40fach-Brenner an, den BP-1700P. Erscheinen wird er voraussichtlich aber erst im April, gute 2 Monate später als das Gerät der Konkurrenz. Die Spezifikationen ähneln sehr Plextor's neuem Prachtstück: 40x CDR schreiben, 12x CDRW schreiben und 40x Lesen, 130 ms Zugriffszeit, ATAPI-Interface, 4 MB Cache, BURN-Proof... neu ist dagegen Shock-BP, eine Technologie mit der Vibrationen erkannt werden sollen. Der Brenner kann dann angemessen darauf reagieren und den Schreibvorgang vorübergehend anhalten. Dazu wird's ein Stück Software geben, mit dem der Benutzer die Empfindlichkeit der Shock-BP-Funktion einstellen kann.
Der Trend ist klar erkennbar: Geschwindigkeit ist nicht mehr alles - die Hersteller versuchen, den Schreibvorgang selbst möglichst sicher und stabil zu gestalten. Eine positive Entwicklung wie ich finde, schließlich ist es nicht wirklich wichtig, ob eine CD nun in 3 oder 4 Minuten fertig ist - ob sie danach lesbar ist oder nicht, schon eher... |